Betriebliches Screening: Sicherheit, Recht und Vertrauen in Einklang bringen
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Erster Schritt: Das Ziel genau definieren
Bevor ein Test ausgewählt wird, muss das Unternehmen bestimmen, was es tatsächlich organisieren möchte. Drei sehr unterschiedliche Vorgehensweisen werden oft verwechselt.
- freiwillige Sensibilisierung: Information, Selbsteinschätzung und Austausch ohne disziplinarische Verwendung des Ergebnisses;
- Kontrolle an einer Risikoposition: Arbeitgeberverfahren, das durch interne Regeln und geltende Garantien geregelt ist;
- Umgang mit einem Vorfall: Sofortige Reaktion auf eine Gefahrensituation, die Rettung, Feststellung der Fakten und spätere Analyse erfordern kann.
Bewertung der betroffenen Positionen und Situationen
Das Arbeitgeberscreening muss auf einem identifizierten beruflichen Risiko basieren. Das Führen, der Einsatz von Maschinen, Arbeiten in der Höhe, bestimmte technische Eingriffe oder die Sicherheit der Öffentlichkeit können eine verstärkte Wachsamkeit rechtfertigen.
Das einheitliche Dokument zur Bewertung beruflicher Risiken, die Betriebsordnung, sofern anwendbar, Sicherheitsverfahren und der Dialog mit den zuständigen Akteuren müssen miteinander übereinstimmen.
Die richtigen Personen in die Vorbereitung einbeziehen
Je nach Größe und Kontext des Unternehmens kann die Vorbereitung die Geschäftsleitung, die Personalabteilung, den Sicherheitsbeauftragten, den Arbeits- und Gesundheitsschutzdienst, die Arbeitnehmervertretung und eine Rechtsberatung einbinden.
Das Protokoll muss festlegen:
- die Positionen und Umstände, die zu einem Screening führen können;
- die befugte Person zur Durchführung;
- die Bedingungen der Vertraulichkeit und Aufbewahrung der Informationen;
- das Vorgehen bei Verweigerung, Unmöglichkeit oder positivem Ergebnis;
- die Möglichkeit einer Gegenexpertise oder Bestätigung;
- die sofortigen Sicherheitsmaßnahmen unabhängig von Sanktionen.
Kommunikation vor, während und nach der Maßnahme
Die Mitarbeiter müssen den Zweck der Maßnahme, die betroffenen Personen, die Funktionsweise des Tests und dessen Grenzen kennen. Eine Kommunikation, die sich ausschließlich auf Sanktionen konzentriert, schafft Misstrauen und kann vom Hauptziel ablenken: einen Unfall zu vermeiden.
Bei einer freiwilligen Sensibilisierungsaktion dürfen individuelle Ergebnisse nicht für andere als die angekündigten Zwecke verwendet werden. Wenn eine Bilanz erstellt wird, ist es besser, mit aggregierten Daten zu arbeiten, die eine Identifizierung der Teilnehmer nicht ermöglichen.
Beispiel für eine Methode an einem Präventionstag
Ein Logistikunternehmen kann einen Informationsvormittag über die Auswirkungen von Alkohol, Drogen und bestimmten Medikamenten auf die Wachsamkeit organisieren. Die Teilnehmer haben einen vertraulichen Raum, um ihre Fragen zu stellen, und können, wenn sie möchten, die Funktionsweise eines Selbsttests kennenlernen.
Diese pädagogische Maßnahme bleibt vom Protokoll für Fahrpositionen getrennt. Die Führungskräfte erhalten parallel eine spezielle Schulung zu Gefahrensignalen, Sicherung und internen Verfahren.
Was tun bei positivem Ergebnis?
- Die Person und Dritte sofort schützen, wenn die Position eine Gefahr darstellt;
- diskret bleiben und sich auf die Fakten beschränken;
- das vorgesehene Verfahren anwenden, statt eine eigene Lösung zu erfinden;
- die vorgesehene Bestätigung oder Gegenexpertise anbieten;
- bei Bedarf an die zuständigen Fachleute verweisen;
- die sofortige Sicherheitsmaßnahme von späteren disziplinarischen Entscheidungen unterscheiden.
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AMA Prévention unterstützt Unternehmen bei der Auswahl der Geräte, der Schulung zur Nutzung und der Vorbereitung von Sensibilisierungsmaßnahmen, die an ihre Risiken angepasst sind.
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