Eine sichere Veranstaltung organisieren: Alkohol, Drogen und chemische Beeinflussung
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Eine Veranstaltung zu sichern erfordert einen Plan, keine Ansammlung von Gadgets
Konzert, Festival, Firmenfeier, Studentenparty oder Vereinsveranstaltung: Prävention muss in die Gesamtorganisation integriert sein, mit definierten Verantwortlichkeiten, angepassten Mitteln und einer allen bekannten Vorgehensweise.
Die sechs Schritte eines operativen Konzepts
Risiken bewerten
Publikum, Zeiten, Besucherströme, wenig sichtbare Bereiche, geplanten Konsum, Transportmittel und Rettungsmöglichkeiten identifizieren.
Den administrativen Rahmen prüfen
Genehmigungen des Veranstaltungsorts, geltende Alkoholverkaufsregeln, Versicherung, Brandschutz und eventuelle Meldungen bestätigen.
Verantwortliche bestimmen
Einen Koordinator, Präventionsbeauftragte, Sicherheitsansprechpartner und Personen für den Notruf benennen.
Teams schulen
Warnzeichen, Einwilligung, Verhalten gegenüber einer verletzlichen Person und Grenzen der Testwerkzeuge erklären.
Die Mittel einsetzen
Wasser, alkoholfreie Getränke, Safe Zone, Beschilderung, Alkoholtester, Glasprotektoren und kontextgerechte Erkennungswerkzeuge bereitstellen.
Die Rückkehr organisieren
Verfügbare Transportmittel kommunizieren und Lösungen vorsehen, die verhindern, dass eine betrunkene oder unter Substanzen stehende Person wieder ans Steuer geht.
Alkohol: vor der Abfahrt handeln
Alkoholtester können die Selbstkontrolle unterstützen, ersetzen jedoch weder den verantwortlichen Service noch eine Rückkehrlösung. Wasser muss leicht zugänglich sein, alkoholfreie Alternativen sichtbar und die Teams befugt, den Service zu unterbrechen, wenn eine Person verletzlich wird.
Drogen und psychoaktive Substanzen
Ein Veranstalter ersetzt weder den Arzt noch die Ordnungskräfte. Er kann jedoch informieren, ungewöhnliches Verhalten erkennen, Rettungskräfte alarmieren und verhindern, dass eine hilfsbedürftige Person allein bleibt. Mischungen aus Alkohol, Cannabis, Stimulanzien oder Medikamenten erhöhen die Unvorhersehbarkeit der Wirkungen.
Chemische Unterwerfung: drei Werkzeugfamilien
Physischer Schutz
Glasdeckel begrenzen den Zugang zum Glasinhalt, erkennen aber keine bereits vorhandene Substanz.
Farbdetektion
Die Test Ton Verre®-Armbänder und -Karten suchen gemäß ihrer Anleitung nach GHB und Ketamin. Sie erfassen nicht alle Substanzen.
Verbundenes Gerät
B-SAFE bietet eine unterstützte Auswertung über eine App oder mobile Schnittstelle und ermöglicht eine strukturiertere, wiederverwendbare Nutzung.
Menschliches Protokoll
Ansprechpartner, Safe Zone, Rettung und Aufbewahrung nützlicher Elemente bleiben unverzichtbar, auch wenn der Test negativ ist.
Dokumentieren ohne die Versorgung zu verzögern
- Notieren Sie die Zeit des Auftretens der Symptome und die anwesenden Personen.
- Bewahren Sie das Getränk auf, wenn möglich.
- Vermeiden Sie es, nützliche Elemente sofort zu reinigen oder wegzuwerfen.
- Wahren Sie die Vertraulichkeit und veröffentlichen Sie keine Informationen in sozialen Netzwerken.
- Übermitteln Sie die Fakten an die zuständigen Fachkräfte.
Bereiten Sie Ihre Maßnahmen mit AMA Prévention vor
Wir unterstützen Veranstalter, Unternehmen, Kommunen, Einrichtungen und Vereine bei der Auswahl der Mengen und passenden Lösungen.
Häufig gestellte Fragen
Muss eine Veranstaltung unbedingt Getränketests verteilen?
Die Verpflichtungen hängen vom geltenden Rahmen ab. Die Verteilung kann eine Präventionsstrategie verstärken, ersetzt aber nicht die Sicherheits- und Betreuungsmaßnahmen.
Erlaubt ein negativer Test die Schlussfolgerung, dass kein Risiko besteht?
Nein. Der Test ist auf sein Panel und seine Anwendungsbedingungen beschränkt.
Wer soll B-SAFE verwenden oder die Tests interpretieren?
Die benannten Personen müssen die Dokumentation gelesen haben und das Veranstaltungsprotokoll kennen. Das Ergebnis darf die Rettungsmaßnahmen niemals verzögern.
Nützliche Quellen
Service-Public.fr — Ausschank oder Bar, die von einem Verein betrieben wird
Stoppen wir die Gewalt — chemische Unterwerfung
Überprüfen Sie die für Ihre Veranstaltung geltenden Verpflichtungen beim Veranstaltungsortmanager, der Stadtverwaltung oder Präfektur, den Rettungsdiensten und Ihrem Versicherer.