Cannabis in Kanada: Drogentests am Arbeitsplatz, Sicherheit und Rechte
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Eine nationale Regel, unterschiedliche provinziellen Rahmenbedingungen
Das Cannabisgesetz regelt den föderalen Rahmen, während die Provinzen und Territorien zahlreiche Vorschriften zu Vertrieb, Konsumorten, dem gesetzlichen Mindestalter sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz festlegen. Tarifverträge, Menschenrechtsgesetze und Datenschutzbestimmungen können ebenfalls eine Rolle spielen.
Ein Unternehmen, das in mehreren Provinzen tätig ist, darf daher nicht automatisch ein einheitliches Verfahren anwenden. Es muss das lokale Recht, die Art der Stellen und die Entscheidungen der zuständigen Gerichte prüfen.
Legal bedeutet nicht kompatibel mit allen Stellen
Der private Konsum eines legalen Produkts und die Eignung zur Ausübung einer sicherheitsrelevanten Tätigkeit sind zwei unterschiedliche Fragen. Eine Beeinträchtigung der Wachsamkeit kann mit dem Führen von Fahrzeugen, der Bedienung von Maschinen, der Arbeit in der Höhe, Notfalleinsätzen oder dem Schutz der Öffentlichkeit unvereinbar sein.
Das Risiko stammt übrigens nicht nur vom Cannabis. Alkohol, bestimmte Medikamente, Müdigkeit, Krankheit oder Schlafstörungen können ebenfalls die Fähigkeiten beeinträchtigen.
Ist das Testen frei erlaubt?
Nein. In Kanada sind Alkohol- oder Drogentests am Arbeitsplatz streng geregelt. Ihre Legitimität hängt insbesondere vom Sektor, der Sensibilität der Stelle, dem Anlass der Kontrolle, dem Tarifvertrag und der Verhältnismäßigkeit der Maßnahme ab.
Häufig geprüfte Kontexte umfassen einen begründeten Verdacht auf beobachtbare Tatsachen, einen Unfall oder ein bedeutendes Ereignis, ein Wiedereingliederungsprogramm oder bestimmte besonders sensible Situationen. Zufällige, flächendeckende Tests dürfen niemals automatisch als zulässig dargestellt werden.
Warum misst ein Test nicht direkt die Beeinträchtigung?
Ein Speichel- oder Urintest sucht eine Substanz oder einen Metaboliten anhand eines festgelegten Schwellenwerts. Er misst nicht direkt die Koordination, das Urteilsvermögen oder die Reaktionszeit zum Zeitpunkt der Probenentnahme.
- Speichel wird in der Regel mit einem Zeitraum nahe am kürzlichen Konsum assoziiert;
- Urin kann auch nach dem Abklingen der wahrgenommenen Wirkungen positiv bleiben;
- die Dauer hängt vom Produkt, der Häufigkeit des Konsums, dem Schwellenwert und der Person ab;
- ein schnelles positives Ergebnis muss gemäß dem vorgesehenen Verfahren interpretiert werden und kann eine Bestätigung erfordern.
Abhängigkeit, Behinderung und Verpflichtung zur Anpassung
Eine Abhängigkeit kann unter den Schutz der kanadischen Menschenrechtsgesetze fallen. Der Arbeitgeber muss eine automatische Reaktion vermeiden und die anwendbaren Anpassungsverpflichtungen bis zur Grenze unzumutbarer Belastung prüfen.
Das bedeutet nicht, dass eine Person auf einer gefährlichen Stelle verbleiben muss. Eine vorübergehende Sicherheitsmaßnahme, eine medizinische Bewertung, eine Arbeitsplatzanpassung oder ein Wiedereingliederungsprogramm können erforderlich sein.
Eine glaubwürdige Politik entwickeln
- die tatsächlich sicherheitsrelevanten Stellen identifizieren;
- die Anzeichen und Ereignisse beschreiben, die eine Intervention auslösen;
- Verantwortliche darin schulen, Tatsachen festzustellen ohne improvisierte Diagnosen;
- die am wenigsten intrusive Methode wählen, die mit dem Ziel vereinbar ist;
- Vertraulichkeit, Bestätigung und Anfechtung des Ergebnisses vorsehen;
- Begleitung und Wiedereingliederung organisieren, wenn dies relevant ist;
- die Politik in jeder betroffenen Provinz validieren lassen.
Drugdiag®-Tests und internationaler Versand
AMA Prévention bietet Speichel- und Urintests für Präventions- und Selbstkontrollmaßnahmen an. Vor jeder Verwendung in Kanada im Arbeitgeberkontext muss das Protokoll im Hinblick auf das Provinzrecht, die Arbeitsbeziehungen und den Verwendungszweck des Produkts validiert werden.
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