Une mère inquiète assise dans son salon, préoccupée par les dangers croissants de la consommation de drogues chez les jeunes en France, un enjeu majeur de santé publique.

Drogen bei Jugendlichen: Zahlen, Warnzeichen und Prävention

Zum Merken. Der Cannabiskonsum bei Jugendlichen ist in Frankreich deutlich zurückgegangen, aber ein früher Einstieg oder regelmäßiger Gebrauch ist weiterhin mit höheren Risiken verbunden. Eine sinnvolle Prävention basiert auf Fakten, einem dauerhaften Dialog und schneller Unterstützung, wenn der Konsum das Leben des Jugendlichen beeinträchtigt.

Was sagen die Zahlen in Frankreich?

Im Jahr 2022 gaben 5,3 % der Schüler der 8. und 9. Klasse an, bereits Cannabis konsumiert zu haben. In der Oberstufe lag die Experimentierquote bei 22,5 %, mit einem Anstieg zwischen der 10. und 12. Klasse.

Mit 17 Jahren hatten 29,9 % der Jugendlichen bereits Cannabis ausprobiert. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der ESCAPAD-Studie im Jahr 2000. Dieser Rückgang ist ermutigend, darf aber die regelmäßigen oder problematischen Konsummuster bei einem Teil der Jugendlichen nicht verschleiern.

Zwei Fehler vermeiden. Es wäre falsch, von einer allgemeinen Explosion des Konsums bei Jugendlichen zu sprechen. Ebenso falsch wäre es, einen täglichen, sehr frühen oder mit schulischen, psychischen oder familiären Schwierigkeiten verbundenen Gebrauch zu verharmlosen.

Warum ist das Einstiegsalter wichtig?

Die Jugend ist eine Phase der Reifung und des Lernens. Je früher und häufiger der Konsum beginnt, desto höher ist das Risiko für Abhängigkeit sowie Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- oder Motivationsprobleme.

Das Risiko hängt auch vom THC-Gehalt, der Mischung mit Tabak, anderen konsumierten Substanzen, der psychischen Gesundheit, dem familiären Umfeld und dem sozialen Kontext ab.

Welche Anzeichen sollten Aufmerksamkeit erregen?

  • dauerhafte Veränderungen im Schlaf, in der Stimmung oder im Verhalten;
  • Leistungsabfall in der Schule, Fehlzeiten oder Schulabbruch;
  • Isolation oder Aufgabe gewohnter Aktivitäten;
  • Bedürfnis zu konsumieren, um zu schlafen, sich zu beruhigen oder normal zu fühlen;
  • unerklärliche Ausgaben, wiederholte Konflikte oder riskantes Verhalten;
  • Führen eines Fahrzeugs oder Zweirads nach dem Konsum.

Keines dieser Anzeichen beweist allein einen Konsum. Es sind deren Wiederholung, Kombination und Auswirkungen, die zum Gespräch führen sollten.

Wie spricht man darüber, ohne die Diskussion zu blockieren?

Wählen Sie einen ruhigen Moment und beziehen Sie sich auf beobachtete Fakten statt auf Vorwürfe. Fragen Sie den Jugendlichen, was er konsumiert, in welchem Kontext, wie häufig und was ihm das Produkt bringt.

Vermeiden Sie Demütigungen, Drohungen und Vergleiche. Setzen Sie jedoch klare Grenzen bezüglich Sicherheit: nicht fahren, nicht mit einem konsumierten Fahrer mitfahren, im Notfall einen Erwachsenen oder Rettungsdienst rufen.

Wann sollte man Hilfe suchen? Sobald der Konsum regelmäßig wird, schwer kontrollierbar ist oder schulische, psychische, familiäre oder finanzielle Folgen hat. Die Jugendkonsultationen empfangen Jugendliche und ihr Umfeld kostenlos und vertraulich.

Welche Rolle spielt ein familiärer Test?

Ein Test darf niemals das Gespräch ersetzen oder als Drohmittel dienen. Er erkennt nur die in der Anleitung angegebenen Substanzen innerhalb eines variablen Zeitfensters, und ein Ergebnis kann eine Bestätigung erfordern.

Vor dem Test sollte das Ziel definiert, die Grenzen des Tests erklärt und festgelegt werden, was unabhängig vom Ergebnis unternommen wird. Priorität haben Gesundheit, Sicherheit und Zugang zu geeigneter Hilfe.

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