Prävention in der Festumgebung in Québec: Bars im Umgang mit Vergiftungen schulen
Das Problem nicht nur auf GHB reduzieren
GHB wird oft in Kampagnen genannt, aber die abends beobachteten Symptome können viele Ursachen haben: Alkohol, Medikamente, Cannabis, Stimulanzien, Beruhigungsmittel, Kombination von Substanzen, medizinisches Problem oder Verabreichung einer Substanz ohne Wissen der Person.
Das Vorgehen muss sich daher am Gesundheitszustand orientieren, nicht an einer Vermutung über die Substanz.
Die Zeichen, die das Personal erkennen muss
- plötzliche Schläfrigkeit oder Schwierigkeiten, die Person zu wecken;
- Verwirrung, zusammenhangloses Sprechen oder Gleichgewichtsverlust;
- wiederholtes Erbrechen, Krampfanfälle oder Sturz;
- langsame oder ungewöhnliche Atmung;
- Verhalten, das stark vom üblichen Zustand oder der angegebenen Konsumation abweicht;
- Gedächtnislücken oder plötzliche Desorientierung.
Ein einfaches Protokoll für Einrichtungen
- Verantwortlichen benennen: Jedes Team muss wissen, wer die Entscheidung trifft, die Rettungskräfte zu rufen;
- für Sicherheit sorgen: Die Person an einem sichtbaren, ruhigen und überwachten Ort platzieren;
- bei der Person bleiben: Sie nicht einem Fremden überlassen und nicht ausweisen;
- Informationen notieren: Zeiten, Symptome, bekannte Konsumationen und Zeugenaussagen;
- Beweismittel sichern: Getränk und Behälter aufbewahren, ohne die Versorgung zu verzögern;
- nach dem Notfall weiterleiten: Möglichkeiten zur Beratung und Meldung erklären.
Welche Rolle spielen Getränketests?
Karten, Armbänder und Detektionsgeräte können bestimmte Substanzen in bestimmten Getränken nachweisen. Sie erfassen nicht alle Moleküle und können durch die Zusammensetzung der Flüssigkeit beeinflusst werden.
Ein negatives Ergebnis garantiert daher niemals, dass ein Getränk sicher ist. Bei Symptomen haben der Notruf und die medizinische Bewertung Vorrang.
Schulen statt nur Plakate aufhängen
Ein Plakat oder Slogan ist nur dann nützlich, wenn das Personal weiß, wie es handeln muss. Die Schulung sollte praktische Übungen, Kommunikation mit den Rettungskräften, Vertraulichkeit, Sicherung von Beweismitteln und eine urteilsfreie Reaktion umfassen.
Die Einrichtungen sollten auch vermeiden, die gesamte Verantwortung auf die Öffentlichkeit abzuwälzen. Raumgestaltung, Überwachung, Zugang zu Wasser, sichtbarer Hilfspunkt und interne Verfahren gehören zu einer kohärenten Prävention.
Eine professionelle Vorgehensweise entwickeln
AMA Prévention unterstützt Veranstalter und Einrichtungen bei der Erstellung von Protokollen, der Sensibilisierung der Teams und der überlegten Auswahl ergänzender Werkzeuge.
Eine Präventionsmaßnahme vorbereiten