Transport scolaire et prévention des risques liés aux drogues et à l’alcool dans le cadre du Plan Joana

Plan Joana: Maßnahmen zur Sicherheit des Schultransports

Wichtige Klarstellung. Der Plan Joana schafft keine allgemeine Verpflichtung zu jährlichen Tests für alle Arbeitnehmer oder Unternehmen. Er wurde am 30. April 2025 vorgestellt und zielt speziell darauf ab, die Sicherheit im öffentlichen und schulischen Verkehr zu stärken.

Warum wurde der Plan Joana ins Leben gerufen?

Der Plan folgt auf den Unfall in Châteaudun am 30. Januar 2025, bei dem Joana, eine Schülerin, ums Leben kam. Die nach dem Unglück durchgeführten Kontrollen führten dazu, dass Staat, Kommunen und Verkehrsbetreiber Prävention, Tests und Fahrzeugsicherheit verstärkten.

Die Regierungsakte strukturiert die Maßnahmen um fünf Achsen: Prävention und Tests, Fahrzeugsicherheit, Einbindung der Nutzer, Verschärfung der Sanktionen und Ausbau der Kontrollkapazitäten.

Welche Maßnahmen betreffen direkt die Fahrer?

  • mindestens ein zufälliger Test pro Jahr und Fahrer im öffentlichen oder schulischen Verkehr;
  • ein Test bei den medizinischen Untersuchungen, die für die Erneuerung des Lkw-Führerscheins vorgeschrieben sind;
  • ein Modul zu den Risiken von suchtbedingtem Fahrverhalten in der Aus- und Weiterbildung;
  • die Förderung systematischer Tests bei der Einstellung und Präventionsmaßnahmen in Unternehmen des Schulverkehrs.
Achtung beim Status der Maßnahmen. Die Pressemappe stellt Ziele und Verpflichtungen dar. Ob diese direkt verpflichtend sind, ihre praktische Umsetzung und der Zeitplan müssen in den geltenden Durchführungsbestimmungen, Branchenvereinbarungen und Vertragsdokumenten geprüft werden.

Was sieht der Plan für Fahrzeuge und Fahrgäste vor?

Die Regierung hat das Ziel gesetzt, innerhalb von vier Jahren ein Start-Stop-System mit Drogen-Testfunktion in neuen Schulbussen zu integrieren, vorbehaltlich der notwendigen technischen und regulatorischen Entwicklungen.

Der Plan sieht außerdem eine bessere Meldung riskanter Verhaltensweisen, verstärkte Sensibilisierung für das Anschnallen sowie Arbeiten an Sicherheitsausstattungen und der Erkennung von Aufmerksamkeitsminderung vor.

Wird Ketamin durch den Plan Joana verpflichtend?

Das offizielle Dossier vom 30. April 2025 legt keine verbindliche Liste von Substanzen fest, die in allen Tests Ketamin nachweisen müssen. Ketamin als allgemeine Verpflichtung aus dem Plan Joana darzustellen, wäre ohne einen späteren spezifischen Text daher ungenau.

Die Auswahl des Testpanels muss dem anwendbaren Protokoll, den identifizierten Risiken, der dokumentierten Leistungsfähigkeit des Geräts und den tatsächlich geltenden regulatorischen oder vertraglichen Anforderungen entsprechen.

Wie sieht es mit Unternehmen außerhalb des Schulverkehrs aus?

Der Plan Joana erstreckt sich nicht automatisch auf Bauwesen, Industrie, Eventbranche oder alle Sicherheitspositionen. Diese Unternehmen unterliegen weiterhin der allgemeinen Verpflichtung, die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu schützen, wobei jeder Test gerechtfertigt, verhältnismäßig und geregelt sein muss.

In seiner Entscheidung vom 5. Dezember 2016 hat der Staatsrat unter den geprüften Bedingungen zugelassen, dass eine geschulte Führungskraft einen Speicheltest bei Mitarbeitern in besonders sensiblen Positionen durchführen kann. Die Betriebsordnung sah insbesondere die berufliche Schweigepflicht über das Ergebnis und das Recht auf eine medizinische Gegenuntersuchung auf Kosten des Arbeitgebers vor.

Rechtliche und technische Grenze: Ein schneller Speicheltest weist einen kürzlichen Konsum über den Schwellenwerten nach. Er beweist jedoch nicht allein, dass der Arbeitnehmer noch unter dem Einfluss einer Substanz steht oder medizinisch ungeeignet für seinen Arbeitsplatz ist.

Wie erstellt man ein konformes Protokoll?

  1. die Positionen genau identifizieren, bei denen eine Beeinträchtigung ein hohes Risiko darstellt;
  2. die zuständigen Akteure einbinden: Geschäftsleitung, Prävention, Betriebsarzt, Betriebsrat und bei Bedarf Rechtsberatung;
  3. die Kontrollbedingungen in der Betriebsordnung oder dem anwendbaren Dokument festlegen;
  4. die Personen schulen, die die Proben entnehmen und auswerten;
  5. Vertraulichkeit, Nachvollziehbarkeit und Gegenuntersuchung gewährleisten;
  6. ein Vorgehen festlegen, das die Personen schützt, ohne Prävention, Disziplin und medizinische Diagnose zu vermischen.

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