Jahresendfeiern: Alkohol, Drogen, Müdigkeit und Winterfahrten
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Die Rückkehr vor dem ersten Glas vorbereiten
Die beste Entscheidung trifft man vor dem Abend: Eine Person bestimmen, die weder Alkohol noch Drogen konsumiert, eine Unterkunft reservieren, verfügbare Verkehrsmittel prüfen oder ein Taxi organisieren.
Diese Entscheidung erst beim Aufbruch zu treffen, setzt unter Gruppendruck, führt zu Fehleinschätzungen des eigenen Zustands und zur Abwesenheit einer verfügbaren Lösung.
Warum macht der Winter das Fahren schwieriger?
- längere Nächte und eingeschränkte Sicht;
- Nebel, Regen, Schnee oder Glatteis;
- Müdigkeit durch späte Zeiten und Mahlzeiten;
- ungewöhnliche Strecken oder schlecht beleuchtete Landstraßen;
- zu warme Fahrgastzelle, die Schläfrigkeit fördert;
- längere Bremswege auf beschädigtem Untergrund.
Diese Faktoren erfordern einen größeren Sicherheitsabstand, selbst bei einem Fahrer, der keine Substanzen konsumiert hat.
Alkohol und Drogen: Wirkungen, die sich verstärken können
Cannabis kann Reaktionen verlangsamen und die Wahrnehmung verändern. Stimulanzien können Risikobereitschaft fördern und Müdigkeit vorübergehend überdecken. Opiate, Benzodiazepine und bestimmte Medikamente können starke Schläfrigkeit verursachen.
Die Kombination mit Alkohol macht die Wirkungen noch unvorhersehbarer. Man sollte nicht versuchen, eine Substanz durch eine andere, Kaffee, kalte Dusche oder einige zufällig berechnete Stunden Wartezeit zu kompensieren.
Welche Rolle spielen Ethylotests und Speicheltests?
Ein konformer Ethylotest kann helfen, den Alkoholgehalt gemäß den Anwendungsbedingungen einzuschätzen. Ein Speicheltest kann bestimmte Drogen nach dem in der Anleitung angegebenen Schwellenwert nachweisen.
Diese Werkzeuge erfassen nicht alle Ursachen für Fahruntauglichkeit und dürfen nicht dazu dienen, einen Konsum in eine Fahrberechtigung umzuwandeln.
- die vom Hersteller angegebene Wartezeit vor der Probenentnahme einhalten;
- Verfallsdatum und Lagerbedingungen prüfen;
- das Ergebnis nur im vorgesehenen Zeitfenster ablesen;
- zweifelhafte Ergebnisse als nicht beruhigend betrachten;
- nach Konsum nicht fahren, auch wenn der Test negativ erscheint.
Medikamente werden oft vergessen
Vor einer Fahrt die Piktogramme und die Packungsbeilage der Medikamente prüfen. Schlafmittel, Beruhigungsmittel, opioidhaltige Schmerzmittel, Antihistaminika oder bestimmte psychiatrische Behandlungen können das Fahren beeinträchtigen, allein oder in Kombination mit Alkohol.
Im Zweifel ärztlichen oder pharmazeutischen Rat einholen und niemals eine Behandlung nur ändern, um fahren zu können.
Eine einfache Checkliste für die Rückkehr
- den nüchternen Fahrer vor dem Abend bestätigen;
- Wetter, Straßenverhältnisse und Kraftstoff prüfen;
- eine Ausweichlösung und einen Schlafplatz vorsehen;
- eine offensichtlich ungeeignete Person nicht ans Steuer lassen;
- Passagiere richtig platzieren und anschnallen;
- bei ersten Anzeichen von Schläfrigkeit eine Pause einlegen.
Eine Feier oder Veranstaltung ausstatten
AMA Prévention bietet Ethylotests, Speicheltests und Präventionslösungen für Veranstalter, Unternehmen und Privatpersonen an. Die Ausstattung muss immer eine Rückkehrorganisation und eine klare Botschaft gegen das Fahren nach Konsum begleiten.
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