Kleaner und „Anti-THC“-Sprays: keine Garantie vor dem Fahren
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Was bewirken diese Produkte tatsächlich?
Hersteller heben meist eine Reinigung oder vorübergehende Veränderung der Mundumgebung hervor. Eine lokale Wirkung im Mund bedeutet nicht, dass THC aus dem Körper verschwunden ist oder dass eine später durchgeführte Probe negativ ausfällt.
Das Ergebnis hängt von vielen Faktoren ab: konsumiertes Produkt, Dosis, Nutzungsfrequenz, verstrichene Zeit, Testschwelle, Probenqualität und individuelle Merkmale.
Warum kann ein Test positiv bleiben?
Nach dem Konsum von Cannabis kann THC in der Mundhöhle verbleiben. Eine Spülung, Mundwasser, Kaugummi oder Spray kann den Speichel vorübergehend verändern, ohne die gesuchte Substanz vorhersehbar zu entfernen.
Ein mit einem Selbsttest zu Hause erzieltes Ergebnis erlaubt auch keine sichere Vorhersage eines späteren Kontrollergebnisses: Gerät, Schwellenwert, Zeitpunkt und Verfahren können unterschiedlich sein.
Die häufigsten Interpretationsfehler
- Abwesenheit von Empfindungen mit Abwesenheit von nachweisbarem THC verwechseln;
- denken, ein negatives Ergebnis sei mehrere Stunden gültig;
- glauben, dass ein Spray alle Tests neutralisiert;
- einen Selbsttest als Fahrberechtigung verwenden;
- ignorieren, dass eine ungültige Probe wiederholt werden muss.
Wozu dient dann ein THC-Selbsttest?
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung kann ein Selbsttest zur Prävention beitragen, indem er anzeigt, ob THC zum Zeitpunkt der Probenentnahme über dem festgelegten Schwellenwert nachgewiesen wird. Er misst nicht genau die Beeinträchtigung der Fähigkeiten und garantiert kein zukünftiges Ergebnis.