Drogen in Frankreich: die aktuellen Trends, die Sie kennen sollten
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Warum sollte man den Ausdruck „harte Drogen“ vermeiden?
Dieser Ausdruck ist gebräuchlich, vereinfacht aber die Risiken zu sehr. Die Gefährlichkeit hängt von der Molekülart, der Dosis, der Reinheit, der Konsumart, den Mischungen, der Häufigkeit und der Situation der Person ab.
Ein als „weniger gefährlich“ geltendes Produkt kann unter bestimmten Umständen einen schweren Unfall verursachen, während dieselbe Substanz bei verschiedenen Konsumenten nicht die gleichen Folgen hat.
Der Anstieg von Kokain
Französische Beobachtungseinrichtungen beschreiben Kokain als leichter zugänglich und in verschiedenen sozialen Milieus verbreitet. Der Konsum beschränkt sich nicht nur auf Festkontexte: Er kann auch mit Leistungssteigerung, Nachtschichten, Stress oder privatem Gebrauch verbunden sein.
Die Hauptgefahren umfassen Herz-Kreislauf-Komplikationen, Angststörungen, Abhängigkeit und Unfälle durch Enthemmung. Die Mischung mit Alkohol oder anderen Stimulanzien erhöht die Unvorhersehbarkeit.
Cannabis bleibt eine große Herausforderung
Cannabis ist weiterhin sehr präsent. Die THC-Konzentrationen können je nach Produkt stark variieren, insbesondere bei bestimmten Harzen, Blüten oder Extrakten. Synthetische Cannabinoide, die manchmal in irreführender Form verkauft werden, dürfen nicht mit klassischem Cannabis verwechselt werden.
MDMA, Ketamin und neue Substanzen
MDMA wird oft mit Festumgebungen assoziiert, aber die Dosierung kann von Tablette zu Tablette variieren. Hyperthermie, Dehydrierung, Verwirrung und Herz-Kreislauf-Komplikationen gehören zu den möglichen Risiken.
Ketamin kann Dissoziation, Koordinationsverlust und Bewusstseinsstörungen verursachen. Synthetische Cathinone und andere neue psychoaktive Substanzen ändern sich schnell, was ihre Identifikation und den Nachweis erschwert.
Mehrfachkonsum erhöht das Risiko
- Alkohol und Kokain: erhöhte Belastung des Herz-Kreislauf-Systems;
- Alkohol und Beruhigungsmittel: erhöhtes Risiko für Bewusstseinsverlust und Atemdepression;
- mehrere Stimulanzien: Unruhe, Hyperthermie und Herzkomplikationen;
- Produkte unbekannter Zusammensetzung: unvorhersehbare Wirkungen und Wechselwirkungen.
Prävention anpassen
Prävention muss Information, Risikoreduktion, Zugang zu medizinischer Versorgung und kontextangepasste Tests verbinden. Ein Schnelltest sucht nur nach den Substanzen, die in seinem Panel vorgesehen sind, und ein negatives Ergebnis schließt nicht das Vorhandensein einer anderen Substanz aus.